Herzlich willkommen in meiner Patchworkmanufaktur !

Wie der  Name „ Manufaktur „ schon sagt, ist bei mir wirklich alles 100 % von meiner eigener Hand gemacht.

Ich arbeite allein mit Erfahrung, Talent,  Materiallust und Hingabe. Das sind gute Eigenschaften kreativer Geister.

 Das Nähstudio ist im eigenen Haus, integriert in den Räumen eines Friseursalons.

Da ich mit allen Friseurkunden immer individuelle Termin vereinbarte halte ich dies auch so mit meiner Patchworkmanufaktur und der Ausstellung.

Meine Öffnungszeiten sind ganz individuell.

Bitte rufen Sie mich an. 

02104/46613

Für alle Besucher immer ein interessanter Einblick in diese kunstvolle Gestaltungswelt mit Stoffen.

Denn Kunst wäscht den Staub des Alltags von der Seele, schrieb Pablo Picasso.

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Vielleicht fragen Sie sich, was ist überhaupt ein Quilt ist? Nun, hier kommen ein paar Infos:

Quilt ist Handarbeitskultur, zumindest in Amerika, wo diese spezielle Form der selbst gefertigten Steppdecke zur Familientradition zählt. Aufwändig gearbeitete Quilts werden über Generationen vererbt, wobei neben dem unmittelbaren Nutzen einer warmen Decke die handarbeitliche Leistung und auch die symbolische Bedeutung der einzelnen Stoffstücke, der Patches, im Vordergrund stehen.

Berühmt sind die Quilts der Amish, deren geometrische Muster sich aus ihren Lebensprinzipien der Einfachheit und Schlichtheit ableiten.

Eine Quiltdecke wird in der Regel aus drei Lagen gefertigt.

Die Oberseite, auch Schauseite oder Top genannt, wird aus verschiedenen Stoffstücken zu gleich großen Blöcken  zusammengenäht. Die polsternde und wärmende Zwischenlage bildet ein Vlies und die Unterseite, also die Rückseite kann aus einer einzigen Stoffbahn bestehen, oder auch großzügig gepatcht sein, und schließt somit die Lagen ab.

Um die drei Lagen zu verbinden, wird durch alle Lagen gequiltet ( gesteppt ), das heißt, sie werden mit einem speziellen Quiltstich (Zierstiche) verbunden; wodurch eine plastische Oberfläche entsteht, die der einer Steppdecke ähnelt. Traditionell wird dies von Hand gearbeitet. Es ist mühselig und zeitaufwendig.

Es gibt auch Maschinenquiltung in unterschiedlichen Techniken.

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Hier ein 90 Jahre alter Quilt – ein Stück Zeitgeschichte.

Es spiegelt auch die Armut Irlands nach der grossen Hungersnot 1848/49 wieder, als das ausgehungerte Land nichts mehr hergab und viele Iren deshalb zum auswandern gezwungen waren.

Nichts, aber auch gar nichts wurde verschwendet.  Aus der bitteren Armut heraus!

Jack Drury aus Derry ging, zum damals verhassten  britischen Militär,  weil Männer in Derry in den 60ern keine Arbeit fanden.

Derry war bekannt für seine hervorragend genähten Textilien.

Ende 1972 schloss die letzte Fabrik. Gas Shirts, heute ein geschützer Begriff wurden zu Hauf in Derry genäht.

Arbeiterinnen konnten günstig die Reste bzw. Abschnitte erstehen und nähten daraus Quilts, heisst, Bettdecken  – Federbetten waren unerschwinglich.

Alte brüchige oder kaputte Quilts wurden in neuen als Innenleben verwendet.

Jack Drury hat mit seinem Bruder Jimmy der Grossmutter zugearbeitet indem sie die Reste zugeschnitten haben.

Man könnte noch stundenlang über die Geschichte dieses Quilts erzählen.

Die Drurys  sind schon in der 4. Generationen welche diese

altirische Tradition

zu ihrer Berufung gemacht haben.

Maeve, eine Schwester von Jacky lebt noch in Irland und erzählte, das Jacky sicher sehr stolz auf seine Frau Ute wäre, weil sie sich mit Leidenschaft dieser alten irischen Tradition widmet.

Das Bildmaterial wurde mir von Familie Drury zur Verfügung gestellt.

Wer noch mehr über die Geschichte der Quilts wissen möchte kann sein Wissen im Ulster American Folk Museum erweitern.

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Nun wünsche ich  Ihnen viel Freude beim Stöbern und Informieren in meiner Patchworkmanufaktur.

Wenn Sie Interesse an meinen Arbeiten haben, freue ich mich über Ihren Anruf oder auch eine e-Mai

Die Patchworkmanufaktur by
Angelika Graichen
Nelkenweg 7 42781 Haan – Gruiten
Telefon: 02104 /46613
e-Mail: angelika@patchworkmanufaktur.de
www.patchworkmanufaktur.de

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